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IAM: Lukas Buller wird geteilter Dritter – Martin Keskari überzeugt auf der Challenge Tour


Mit Lukas Buller und Martin Keskari sorgten in der zurückliegenden Woche gleich zwei unserer Spieler auf internationalen Parkett für Aufsehen.

Martin Keskari hat sich auf der Challenge Tour bei der EB Open im GC Adamstal mit einem fünften Platz eindrücklich in Erinnerung gerufen, indem er in Österreich Scores von 69, 68, 62 und 68 Schlägen notierte. „Ich bin ganz entspannt in die Woche gegangen und habe überhaupt nicht mit einem solchen Ergebnis gerechnet, weil ich 2016 auf der Challenge Tour nicht so gute Ergebnisse hatte. Deswegen freut es mich umso mehr, jetzt ein solches Ergebnis gespielt zu haben. Der Platz lag mir sehr und in dieser Woche hat mein Spiel einfach gepasst. Ich habe in diesem Jahr schon gut gespielt, aber jetzt habe ich es in einer Woche alles zusammengebracht. Vor allem in der dritten Runde hat es richtig Klick gemacht. Das war ein sehr schönes Gefühl. Nächste Woche spiele ich auf der Challenge Tour in Schweden, weil ich durch meinen Platz in der Top Fünf eine Einladung bekomme. Ich versuche jetzt einfach nur, die Welle zu reiten, weiter so zu spielen.“

Buller bei IAM auf geteiltem 3. Platz
Lukas Buller hat als bester Deutscher im Feld der 79. German International Amateur Championship eine großartige Leistung abgeliefert. Unser 18-jähriger Bundesliga-Mannschaftsspieler teilte sich Platz drei mit dem Schweizer Loic Ettlin. Nach Kartenstechen durfte der Schweizer die Bronzemedaille in Empfang nehmen, während Lukas ohne Edelmetall blieb.

Lukas zeigte am Finaltag mit Hilfe seines Mannschaftskameraden Daniel Tack am Bag eine ganz starke Leistung. Nach zwei Birdies musste unser Jugend-Nationalspieler auf Bahn 11 sein erstes Bogey hinnehmen, ließ sich davon aber nicht beeindrucken und zauberte direkt danach vier Birdies in Serie. Damit brachte sich unser Youngster plötzlich wieder richtig kräftig ins Rennen um Edelmetall.

Auf Bahn 18 hätte ein Par gereicht, um die Bronzemedaille zu gewinnen, aber der Schlag ins Grün rutschte etwas ab, so dass Lukas noch ein Bogey auf der Karte hinnehmen musste. Da Loic Ettlin in Summe zwar den gleichen Score hatte, am Finaltag aber um einen Schlag besser reingekommen war, ging das Kartenstechen zugunsten des Schweizers aus.

Auf dem geteilten dritten Platz war Lukas nach Runden von 71, 71, 73 und 68 dennoch der beste Deutsche in dem international so stark besetzten Feld von 118 Teilnehmern.

„In den beiden ersten Runden habe ich sehr gute Schläge gemacht, aber nicht so gut gescored. Am dritten Tag war es genau anders herum. Da habe ich nicht so gute Schläge gemacht, aber ganz gut die Pars gerettet. Heute hat dann alles geklappt, wenn auch leider mit einem unglücklichen Ende. Ich kann mich aber nicht beschweren, denn wenn mir vor dem Turnier jemand gesagt hätte, dass ich Vierter werde, hätte ich das sofort genommen! Insgesamt bin ich mit dem Turnier sehr zufrieden. Dieser vierte Platz bedeutet mir noch etwas mehr als der zweite Platz bei der Deutschen Lochspielmeisterschaft. Hier war das Feld größer und auch international ganz stark. Hut ab vor der Leistung von Rasmus Neergaard. Hier mit 13 unter Par zu gewinnen, ist ganz stark“, analysiert Lukas sein Spiel und zollt dem Sieger großen Respekt.

Lukas Buller verpasst das IAM-Podium denkbar knapp (Foto: DGV/stebl)

Martin Keskari mit einem Top-5-Ergebnis auf der zweithöchsten Profi-Tour Europas (Foto: DGV(stebl)