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DMM AK50-Herren: FGC belegt starken vierten Platz in Braunschweig

Die AK50-Herren des Frankfurter Golf Clubs haben bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Golf-Klub Braunschweig den vierten Platz erreicht. Nach Bronze im vergangenen Jahr in Valley gehörte der FGC damit erneut zu den vier besten AK50-Mannschaften Deutschlands – auch wenn die erhoffte Medaille dieses Mal knapp verpasst wurde.


„Nach dem Gewinn der Bronzemedaille im letzten Jahr in Valley sind wir natürlich mit dem Ziel zum Bundesfinale nach Braunschweig gereist, dort wieder um die Medaillen mitzuspielen“, beschreibt Kapitän Christian Zipf die Ambitionen des Teams.


Anspruchsvoller Auftakt im Zählspiel


Bereits die Zählspielqualifikation am Freitag wurde zur ersten Bewährungsprobe. Der enge Platz in Braunschweig mit schnellen und ondulierten Grüns verlangte den Spielern einiges ab. Nahezu alle der besten deutschen AK50-Spieler waren am Start – entsprechend hoch war das Niveau. Lediglich eine Runde unter Par wurde im gesamten Feld gespielt.


Auch aus Frankfurter Sicht blieb es bis zum Schluss spannend. Mit insgesamt 385 Schlägen (+30) belegte der FGC Rang sechs und sicherte sich damit einen Platz unter den besten acht Mannschaften Deutschlands.


Die Grundlage dafür legten insbesondere die beiden AK50-Nationalspieler Thomas Biermann mit einer starken Par-Runde von 71 Schlägen und Felix Banzhaf mit 73 Schlägen (+2). Thomas Fili folgte mit einer 75 (+4). Eric Harm de Jonge (+10) und Christian Zipf (+14) komplettierten das Mannschaftsergebnis, die Runde von Rainer Riedel (+17) bildete das Streichergebnis.


„Für uns war das durchaus eine emotionale Achterbahnfahrt, weil sich aufgrund der Mannschaftsaufstellung erst gegen Ende des Freitags unser sechster Platz herauskristallisierte. In einem sehr knappen Rennen um die Plätze sind wir aber im oberen Tableau geblieben“, so Zipf.


Starkes Viertelfinale gegen Marienburg


Im Viertelfinale am Samstagvormittag wartete mit dem nach der Qualifikation drittplatzierten Marienburger GC eine anspruchsvolle Aufgabe. Nun stieß auch Arnaud Laborde zum Team und ging gemeinsam mit den drei besten Frankfurtern des Zählspiels in die Einzel.


Den Auftakt machte der Vierer Eric de Jonge/Christian Zipf, der früh in Führung ging und seinen Vorsprung gegen Eckrodt/Wrede bis zum Ende behauptete. Mit 2 auf ging der erste Punkt an den FGC.


Thomas Biermann mit 4&3 und Arnaud Laborde mit 3&2 sorgten anschließend früh für die beiden weiteren benötigten Punkte. Thomas Fili gewann sein Match ebenfalls mit 1 auf, Felix Banzhaf teilte in Führung liegend seine Partie. Mit einem deutlichen 4,5:0,5-Erfolg stand der Einzug ins Halbfinale fest.


Nur ein Punkt fehlt zum Finale


Noch am Samstagnachmittag ging es bei besten Wetter- und Platzverhältnissen gegen den Zählspielzweiten Stuttgarter GC Solitude. Der Frankfurter Vierer hielt seine Partie lange offen, musste sich am Ende jedoch mit 1 down geschlagen geben.


Auch die Einzel verliefen ausgesprochen eng. Felix Banzhaf gewann sein Match mit 3&1, während Thomas Biermann 3&2 unterlag. Damit benötigte der FGC aus den beiden verbliebenen Partien mindestens 1,5 Punkte, um ein Stechen zu erreichen.


Thomas Fili und Arnaud Laborde kämpften bis zum Schluss, teilten jedoch beide ihre Matches. Stuttgart setzte sich damit denkbar knapp mit 3:2 durch.


„Mit etwas mehr Fortune, insbesondere im kurzen Spiel, wäre hier der Einzug ins Finale möglich gewesen“, blickt Zipf auf das enge Halbfinale zurück.


Duell mit dem Titelverteidiger um Bronze


Damit blieb für den FGC am Sonntag das Spiel um Platz drei – und mit Gastgeber Golf-Klub Braunschweig wartete kein Geringerer als der Deutsche Mannschaftsmeister der beiden Vorjahre und Sieger der diesjährigen Zählspielqualifikation.


Über 18 Loch trat Frankfurt in unveränderter Aufstellung an. Der Vierer de Jonge/Zipf geriet früh in Rückstand und konnte die Partie trotz aller Bemühungen nicht mehr drehen. Felix Banzhaf teilte sein Match, Thomas Biermann musste sich mit 1 down geschlagen geben. Auch in den beiden verbleibenden Einzeln gelang die erhoffte Wende nicht mehr.


Braunschweig entschied die Begegnung schließlich mit 4,5:0,5 für sich. Damit blieb dem FGC der vierte Platz bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft.


„Natürlich ist der vierte Platz nach Bronze im vergangenen Jahr zunächst undankbar. Wir haben aber das ganze Wochenende als Mannschaft stark gekämpft und waren gerade im Halbfinale sehr nah am Endspiel. Es fehlten manchmal nur die besonderen Schläge, die einem Lochspiel die entscheidende Wendung geben können“, fasst Christian Zipf das Wochenende zusammen.


Der Blick geht bereits Richtung neue Saison


Zum Frankfurter Kader in Braunschweig gehörten Felix Banzhaf, Thomas Biermann, Eric de Jonge, Thomas Fili, Arnaud Laborde, Rainer Riedel, Ralf Wagner und Christian Zipf. Vizekapitän Ralf Wagner stand als weiterer Ersatzspieler bereit, Stephan Zimmermann unterstützte die Mannschaft vor Ort tatkräftig als Caddie.


Nach einem Wochenende mit starken Leistungen, engen Entscheidungen und einem am Ende etwas unglücklichen Ausgang richtet sich der Blick bereits wieder nach vorne.


„Nach der Aufarbeitung des Wochenendes gehen wir jetzt voller Vorfreude auf die neue Saison in die langsam beginnende Winterpause. Unser Ziel ist klar: Wir wollen uns im nächsten Jahr als Hessenmeister wieder für das Bundesfinale qualifizieren – und dort erneut um eine Medaille spielen.“


Mit Platz vier in Braunschweig hat die AK50 des Frankfurter Golf Clubs einmal mehr gezeigt, dass sie zur deutschen Spitze gehört.

Wir gratulieren allen Spielern sowie allen, die unsere Mannschaften begleitet und unterstützt haben, ganz herzlich zu einem starken vierten Platz bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft und zu einer überzeugenden Leistung unter den besten AK50-Teams Deutschlands.

v. l. Rainer Riedel, Stephan Zimmermann, Felix Banzhaf, Eric de Jonge, Thomas Biermann, Thomas Fili, Arnaud Laborde, Christian Zipf und Ralf Wagner (Foto: privat)
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