Spielbericht 1. Bundesliga Damen – “Bee-Positive“
Der erste Spieltag unserer Bundesliga-Damen stand ganz im Zeichen von Debüts, Teamgeist und dem Motto „Bee-Positive“ – und endete mit einem starken 3. Platz, von dem aus lange Zeit sogar der Sprung auf Rang zwei greifbar schien.
Wie gewohnt wurde der Saisonauftakt im GC St. Leon-Rot ausgetragen. Bereits am Samstag zeigte sich bei widrigen Bedingungen, welches Potenzial in der Mischung aus Erfahrung und jungen Spielerinnen steckt. Unser Team konnte über weite Strecken ganz vorne mitspielen und machte deutlich, dass der zweite Platz in dieser Liga ein realistisches Ziel ist – wenn weiter hart an den gemeinsamen Zielen gearbeitet wird.
Ein Höhepunkt des Wochenendes war die Runde von Olivia Bergner, die mit einem Score von -2 die beste Runde des Tages spielte. Eindrucksvoll war ihr letzter Schlag im Vierer: Ein herausragender Flopshot über die Bäume, mit dem sie das Par rettete und damit die Mannschaft wie auch die Zuschauer begeisterte.
Der 1. Spieltag war außerdem geprägt von zahlreichen Premieren. Mit Romy Sander und Mila Frenz standen gleich zwei Spielerinnen zum ersten Mal im Bundesliga-Kader. Auch auf der Trainerseite gab es eine Premiere: Verena Scholz betreute zum ersten Mal unsere Damenmannschaft. In kürzester Zeit ist es ihr gelungen, eine spürbare Aufbruchsstimmung zu schaffen und eine starke Gemeinschaft zu formen, in der alle geschlossen auf ein großes Ziel hinarbeiten: das Erreichen des Final Four. Ihre Analyse fiel rundum positiv aus:
„Ich bin sehr zufrieden mit dem soliden Start und der geschlossenen Teamleistung. Ich freue mich, dass erfahrene Spielerinnen ganz starke Leistungen bringen konnten, die schon länger im Team sind, als auch Spielerinnen, die ihr Debut geben konnten. Wir gehen positiv und geschlossen in den nächsten Spieltag in Fürth.“
Auch Emelie Edinger (Playing Co-Captain) hob nach dem Wochenende den Teamgeist hervor:
„Ich freue mich, dass wir mit einer geschlossenen Teamleistung einen soliden Start zeigen konnten. Unser Teamgeist hat uns dabei unfassbar geholfen. Besonders am Samstag haben wir gezeigt, was in uns steckt und dass wir es definitiv mit der Konkurrenz aufnehmen können. Ich freue mich, das im nächsten Spieltag umzusetzen.“
Romy Sander, die als Rookie ihr erstes Bundesliga-Wochenende erlebte, zog ein positives Fazit:
„Ich hatte sehr viel Spaß und habe mich gefreut, das erste Mal in der Bundesliga aufzuteen. Der Vierer war ein schöner Einstieg, besonders mit so jemand Erfahrenen wie Helen. Das Ergebnis ist zwar nicht so wie gewünscht, aber ich konnte viel mitnehmen.“
Routinier Helen Kreuzer unterstrich vor allem den Teamgedanken und den Spaß am gemeinsamen Auftreten:
„Es hat total Spaß gemacht, wieder für die Mannschaft aufzuteen und nach der langen Pause zu sehen, wo wir stehen. Wir sind mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung bereit, uns jeden Spieltag zu steigern. Es war besonders schön, Romy in ihrem Bundesligadebut zu unterstützen.“
Diese Eindrücke bestätigte auch Dr. Gabriele Sachse nach zwei intensiven Tagen am Fairwayrand in St. Leon-Rot:
„Nach zwei Tagen am Fairwayrand in St. Leon-Rot kann ich nur sagen: Respekt vor der Leistung unserer Mannschaften, nicht nur, dass sie beide deutlich gezeigt haben, dass sie (einmal abgesehen von der Heimmannschaft Leon-Rot) sehr gut vorne mithalten können, sondern insbesondere habe ich mich trotz einiger Unkenrufe bei den Damen im Vorfeld sehr über die hervorragende Stimmung innerhalb dieser Mannschaft mit so vielen jungen Spielerinnen auf und auch außerhalb des Platzes gefreut. Es ist schön zu sehen, wie das Team mit seiner neuen Trainerin Verena Scholz zusammenwächst. Wir freuen uns auf den nächsten Spieltag in Fürth und sind sicher, dass wir uns noch steigern können.“
Unterm Strich steht ein starker 3. Platz, der nicht nur ein solider Saisonauftakt ist, sondern vor allem zeigt, dass die Mannschaft geschlossen auftritt, nach vorne denkt und zurecht lange mit dem zweiten Platz liebäugeln durfte. Mit der gezeigten Leistung, dem spürbaren Teamgeist und der klaren Ausrichtung auf gemeinsame Ziele ist der zweite Platz in Reichweite – vorausgesetzt, das Team arbeitet weiter so konsequent und geschlossen, wie es dieser erste Spieltag eindrucksvoll bewiesen hat.
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