Spielbericht 3. DGL-Spieltag 2026
Insgesamt kann der Frankfurter Golf Club auf einen erfolgreichen dritten Bundesliga-Spieltag zurückblicken. Die Herrenmannschaft belegte in Habsberg in der 1. Bundesliga Süd erneut den zweiten Rang und bleibt damit im Rennen um das „Final Four“ aussichtsreich positioniert. München und St. Leon-Rot folgten hinter dem FGC. Die Damenmannschaft kam in Stuttgart auf den vierten Platz.
Herren weiter auf Final-Four-Kurs
Vor dem kommenden Heimspieltag liegen die Herren des Frankfurter Golf Club damit weiter voll auf Kurs in Richtung Final-Four. Doch trotz des erneuten zweiten Platzes ist die Lage in der 1. Bundesliga Süd alles andere als eindeutig, denn die Gruppe präsentiert sich in dieser Saison so ausgeglichen wie schon lange nicht mehr.
Umso zufriedener war Trainer Jan Pelz nach dem Auftritt seines Teams in Habsberg. Neben dem Ergebnis hob er vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit hervor:
Jan Pelz: „Wir haben unser Ziel für diesen Spieltag voll erfüllt und stehen vor unserem Heimspieltag in zwei Wochen genau da, wo wir sein wollen. Unsere schlechteste Runde am Sonntag war eine +2, die für unseren Debütanten Lukas Lange eine sehr starke Leistung war. In Habsberg kamen zum ersten Mal alle mitgereisten elf Spieler zum Einsatz, keiner hat eine richtig schwache Runde abgeliefert. Das spricht für die Tiefe unseres Kaders.“
Dass der FGC in Habsberg personell so flexibel agieren konnte, unterstreicht die Qualität des Kaders. Gerade unter Druck zeigte sich, wie stabil und ausgeglichen das Team aufgestellt ist.
Auch Tim Opderbeck der die beste Runden des Turniers mit -6 spielte, betonte den starken Teamgedanken nach dem Spieltag:
„Ich bin sehr stolz, dass wir als Team diesen Spieltag so beendet haben. Der Sonntag hat gezeigt, dass jeder in diesem Team jederzeit reingeworfen werden kann und seinen Teil dazu beitragen kann. Nun haben wir eine gute Ausgangsposition, um am Heimspieltag den nächsten Schritt Richtung Final Four zu machen.“
Ein besonderes Wochenende war Habsberg zudem für Ferdinand Glaessgen, der sein Debüt in der 1. Bundesliga feierte:
„Es war mir eine große Freude, an Gunars Seite mein Debüt in der 1. Bundesliga zu machen. Wir haben beide super gespielt und uns gut ergänzt. Ich bin allen meinen Mannschaftskollegen sehr dankbar dafür, dass ich so gut aufgenommen wurde und ich so viel von ihnen lernen kann. Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Wochenende, nicht nur für mich, sondern für uns alle. Ich bin wirklich sehr beeindruckt von der Performance, die alle am Sonntag unter großem Druck abgeliefert haben. Dieser erste Einsatz macht mich umso motivierter, weiterhin hart zu arbeiten, um auch in der Zukunft die Möglichkeit zu bekommen, für unsere Mannschaft zu spielen.“
Die Aussagen aus dem Team machen deutlich, wie geschlossen die Frankfurter Herren aktuell auftreten. Mit dieser Mischung aus mannschaftlicher Breite, Stabilität und Selbstvertrauen geht der FGC in den anstehenden Heimspieltag, an dem die Weichen in Richtung Final Four noch klarer gestellt werden sollen.
Damen bleiben hinter den eigenen Ansprüchen
Weniger zufrieden verlief der dritte Spieltag für die FGC-Damen, die in Stuttgart mit schwierigen, windigen Bedingungen konfrontiert waren und am Ende Platz vier belegten.
Emily Böhrer ordnete das Wochenende entsprechend ein:
„Der vergangene Spieltag in Stuttgart war mit den windigen Bedingungen für alle Mannschaften eine besondere Herausforderung. Wir haben uns dort sicherlich mehr vorgenommen, konnten unser Potenzial aber nicht so auf den Platz bringen, wie wir es uns wünschen. Insgesamt läuft die Saison bislang noch nicht nach unseren Vorstellungen, dennoch wissen wir, was in unserer Mannschaft steckt. Jetzt richten wir den Fokus auf die kommenden Aufgaben und arbeiten weiter daran, als Team konstant gute Leistungen abzurufen. Wir sind überzeugt, dass wir die Qualität haben, uns in der Tabelle weiter nach vorne zu arbeiten.“
Auch Verena Scholz sah trotz des Ergebnisses positive Ansätze:
„Nach Fürth war insbesondere in den Einzeln am Samstag eine positive Entwicklung der Mannschaft zu erkennen. Mit dem erzielten vierten Platz sind wir jedoch nicht zufrieden. Unser Ziel ist es, die gezeigte Leistung weiter auszubauen und beim Heimspieltag noch entschlossener und stärker aufzutreten.“
Auch wenn die Damen in Stuttgart nicht das erhoffte Resultat erzielen konnten, richtet sich der Blick bereits nach vorne. Die Mannschaft will die erkennbaren Fortschritte mitnehmen und beim Heimspieltag eine deutlich stärkere Rolle spielen.
Zweite Herren zeigen großen Kampfgeist und bauen Tabellenführung aus
Erfolgreich verlief der dritte Spieltag auch für die zweite Herrenmannschaft des Frankfurter Golf Club. Mit Platz zwei in der Oberliga Mitte 3 sammelte das Team erneut wichtige Punkte und baute damit seine Tabellenführung weiter aus.
Dabei stand der Spieltag unter besonderen Vorzeichen: Krankheitsbedingt musste ein Spieler seine Runde abbrechen, sodass die Mannschaft den Wettbewerb ohne Streichergebnis beenden musste. Umso höher ist das Resultat einzuschätzen. Das Team rückte noch enger zusammen, kämpfte füreinander und spielte den Spieltag sichtbar auch für den ausgefallenen Mannschaftskollegen zu Ende. Gerade in dieser schwierigen Situation zeigte sich der starke Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft.
Besonders erfreulich war erneut, dass viele Jugendliche zum Einsatz kamen und Verantwortung übernahmen. Damit unterstrich die zweite Herrenmannschaft nicht nur ihre sportliche Qualität, sondern auch die starke Entwicklung im Nachwuchsbereich des Frankfurter Golf Club. Dass sich die jungen Spieler in einer solch anspruchsvollen Situation behaupten und entscheidend zum Mannschaftserfolg beitragen konnten, ist ein starkes Signal für die Breite und Zukunftsfähigkeit des Kaders.
Gute Ausgangslage vor dem Heimspieltag der Bundesliga Mannschaften
Insgesamt fällt das Fazit des dritten Spieltags für den Frankfurter Golf Club positiv aus. Die erste Herrenmannschaft behauptet sich in der Spitzengruppe der 1. Bundesliga Süd und geht mit einer vielversprechenden Ausgangslage in den Heimspieltag am 27. und 28. Juni und auch die Damen wollen vor heimischem Publikum die nächsten Schritte nach vorne machen.
Die Voraussetzungen für ein spannendes Wochenende auf heimischem Platz sind damit gegeben.



