Golfgenuss und Spitzensport mitten in
Frankfurt

Ausrichter 2025

Spielbericht 4. DGL-Spieltag 2026

Der Heimspieltag im Frankfurter Golf Club war mehr als nur ein sportlicher Zwischenstand. Bei extremer Hitze, großem Druck und starker Konkurrenz bewiesen die Frankfurter Teams Kampfgeist – und wurden beide mit Platz drei belohnt. Für die Damen ist der Klassenerhalt damit fast sicher, für die Herren lebt der Traum vom Final Four weiter.


Damen machen großen Schritt Richtung Klassenerhalt


Die Frankfurterinnen zeigten auf eigener Anlage ihre bislang beste Saisonleistung und setzten im Abstiegskampf ein starkes Zeichen. Hinter St. Leon-Rot und Stuttgart-Solitude belegte das Team Rang drei – und verpasste Platz zwei nur um einen Schlag.


Mit diesem Ergebnis vergrößerte Frankfurt den Vorsprung auf Schlusslicht Fürth auf vier Punkte. Theoretisch ist zwar noch nicht alles entschieden, praktisch aber spricht nun fast alles für den Ligaverbleib.


Besonders beeindruckend war die Leistung angesichts der extremen Temperaturen. Katharina Hesse, Johanna Kirch und Lea Ludwig blieben am Samstag allesamt unter Par und legten damit den Grundstein für das starke Abschneiden. Emelie Edinger musste ihr Einzel dagegen hitzebedingt vorzeitig beenden – ein Zeichen dafür, wie belastend die Bedingungen tatsächlich waren.


Den Tagessieg sicherte sich St. Leon-Rot, auch Stuttgart löste bereits das Ticket fürs Final Four. Frankfurt aber hielt stark dagegen und ließ München und Fürth klar hinter sich.


Herren halten Kurs auf München


Auch die Frankfurter Herren wurden Dritte – und wahrten damit ihre Chance auf den Einzug ins Final Four. Vor dem letzten Spieltag liegt das Team punktgleich mit Habsberg, hat derzeit aber das bessere Schlagverhältnis und damit Vorteile im engen Rennen um Rang zwei.


Die Entscheidung fällt nun in München. Dort kommt es zum direkten Duell mit Habsberg – ein echter Showdown um die Endrunde.


Starke Akzente setzten beim Heimspiel vor allem Nicklas Borrmann und Tim Opderbeck. Borrmann glänzte mit zwei herausragenden Runden und spielte so stark wie nie zuvor für Frankfurt. Opderbeck überzeugte einmal mehr mit seiner Verlässlichkeit und blieb lange fehlerfrei. Auch Stefan Wiedergrün brachte das Team mit einer starken Schlussrunde noch einmal näher an Habsberg heran.


Gewonnen wurde der Spieltag bei den Herren von St. Leon-Rot vor Habsberg. Frankfurt zeigte ebenfalls eine gute Leistung, musste aber anerkennen, dass die Konkurrenz an diesem Wochenende noch einen Tick stärker war.


Auch die 2. Herrenmannschaft sorgt für starke Schlagzeilen


Nicht unerwähnt bleiben darf zudem die 2. Herrenmannschaft des Frankfurter Golf Club, die in der Oberliga Mitte 3 beim Spieltag in Bad Homburg erneut ein Ausrufezeichen gesetzt hat. Mit einer starken Teamleistung verteidigte die Mannschaft ihre hervorragende Ausgangsposition und liegt nun mit 17 Punkten auf Platz eins der Tabelle.


Der Vorsprung auf den ersten Verfolger beträgt aktuell drei Punkte – eine komfortable, aber noch nicht endgültig entscheidende Ausgangslage. Klar ist jedoch: Der Aufstieg in die Regionalliga ist für die Frankfurter zum Greifen nah. Die Mannschaft hat sich über die Saison hinweg mit konstant starken Leistungen in eine exzellente Position gebracht und darf nun mit viel Selbstvertrauen auf die letzten Aufgaben blicken.


Damit unterstreicht auch die zweite Herrenmannschaft, wie breit der Frankfurter Golf Club sportlich aufgestellt ist. Nicht nur in der Bundesliga, sondern auch in den darunterliegenden Ligen zeigt der Club Woche für Woche Ambition, Qualität und mannschaftliche Geschlossenheit.


Viel erreicht – alles noch möglich


Während die Damen dem Saisonfinale mit deutlich mehr Ruhe entgegenblicken können, steht den Herren ein Endspiel bevor. Der Heimspieltag hat beiden Teams jedoch gezeigt, was in ihnen steckt: Widerstandskraft, Qualität und der Wille, auch unter schwierigsten Bedingungen abzuliefern.


Frankfurt hat sich damit nicht nur wichtige Punkte gesichert, sondern auch Selbstvertrauen für das große Finale in München.

Nicklas Borrmann spielt mit 66 (-5) am Samstag und 67 (-4) am Sonntag die besten Einzelrunden für den FGC
Trainerin Verena Scholz (l.) mit Allegra Teckentrup und Johanna Kirch
Tim Opderbeck spielt mit 67 (-4) am Samstag und 71 (even) am Sonntag ebenfalls groß auf
Katharina Hesse bleibt mit einer 71 (-3) am Samstag und einer 73 (-1) am Sonntag das gesamte Wochenende unter Par
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